Krieg in Europa – Wie können Führungskräfte gut für ihre Mitarbeitenden da sein?

Wie können Mitarbeitende gut unterstützt werden?

Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon bald drei Monate und er betrifft uns alle. Im privaten wie im beruflichen Umfeld sind wir – nach den Belastungen durch die Pandemie – mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

Durch die potenziell bedrohliche Situation, auf die wir keinen Einfluss haben, wie auch durch die bei vielen steigenden wirtschaftlichen Sorgen können Ängste und mit ihr assoziierte Gefühlsempfindungen wie Nervosität, Gereiztheit etc. schneller und intensiver entstehen – diese gilt es ernst zu nehmen.

Oft nehmen Mitarbeitende ihre Ängste und Sorgen mit in den Berufsalltag. Einige sind auch persönlich betroffen, da sie aus der Ukraine stammen oder Angehörige dort haben. Andere haben selbst Kriegs- oder Fluchterfahrungen gemacht und werden wieder an diese Zeiten in ihrem Leben erinnert.

Wie können Unternehmen unter diesen Umständen nun gut für ihre Mitarbeitenden da sein – gleichzeitige auf deren Bedürfnisse achten und dafür sorgen, dass die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt?

 

Wenn Mitarbeitende sich schwer konzentrieren können und nicht mehr die gewohnte Leistungsfähigkeit zeigen, können mitunter Ängste oder Besorgnis ein Grund dafür sein: Wenn wir Angst haben, fokussieren wir unsere Kapazität auf den Umgang mit dieser. Das Zulassen und Akzeptieren einer rationalen Angst als ein Gefühl, das der momentanen Situation entsprechend ist, kann als ein erster Schritt Entlastung schaffen. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran – als Führungskraft können Sie ihren Mitarbeitenden durchaus mitteilen, dass auch sie durch die Geschehnisse bewegt sind.

 

Ihrer Unternehmenskultur entsprechend können Sie etwa einen Jour-Fixe anregen, in welchem sich die Mitarbeitenden austauschen können – so merken sie, dass sie mit ihren Gefühlen nicht alleine sind. Solche Initiativen können das Teamgefüge stärken und die Bindung erhöhen – auch diese Situation meistern wir gemeinsam!

 

Bieten Sie sich als Ansprechpartner:in für Einzelgespräche im Akutfall an – halten Sie dafür Telefonnummern von psychologischen Beratungsstellen für den Krisenfall in Reichweite. Kommunizieren Sie, dass auch in der Krise für psychologische Unterstützung gesorgt ist und erinnern Sie an das Angebot des EAP-Instituts.

 

Mediale Fehlinformationen können Sie über einen Anruf bei der zuständigen Stelle – zum Beispiel beim Katastrophenschutz – relativieren. Lenken Sie die Aufmerksamkeit zudem auf positive Nachrichten, um Platz für und Bewusstmachung von positiven Ereignissen zu schaffen.

 

Die Tatsache, dass man als Einzelperson den Krieg nicht beenden kann, aber indirekt über materielle oder finanzielle Spenden unterstützen kann, kann potenziell entlastend wirken. Reagieren Sie wertschätzend und verständnisvoll auf Gefühle – ihr Verständnis wird im Team entsprechend ankommen und beantwortet werden.

Wenn Sie als Führungskraft Unterstützung in dieser besonderen Situation wünschen, stehen wir Ihnen mit unserem EAP Executive Coaching sehr gerne zur Seite! 

 

EAP-Berater:innen sind für Sie da.
Herzlichst, Ihr EAP-Team

Viele Menschen wollen helfen. Wir haben eine Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten zusammengestellt, wie Sie Betroffene des Krieges unterstützen können.

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